Ausstellungen

Aktuelle Ausstellung: Die Werft 1925 bis 2025

Ein Rückblick über die Schiffswerft Korneuburg in den letzten hundert Jahren.

Schiffswerft Korneuburg, (C) Thomas Ledl

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Werft Korneuburg unter dem politischen Einfluss der Ersten Republik, des Ständestaates, dem Anschluss an Deutschland 1938 mit allen Auswirkungen auf die Mitarbeiter, die Befreiung und Besetzung 1945 durch die Russische Armee, die anschließende Eingliederung in die USIA bis zum Staatsvertrag mit der Rückgabe der Werft an die DDSG und Österreich. Der Wiederaufbau in der Zweiten Republik, die Stabilisierung Österreichs und der Arbeitsplätze in der Werft wird ebenso gezeigt wie die Entwicklung bis zur Privatisierung und der Stilllegung der Werft 1993. Die Nachgeschichte des Werftgeländes mit dem Abbruch vieler Gebäude und Anlagen, den Besitzerwechseln der Werftgrundstücke, der verschiedenen Planungen für eine Nutzung des früheren Werftgeländes werden bis zum heutigen Zeitpunkt vermittelt.


Unsere Ausstellungen

Die Sammlung des Stadtmuseums umfasst vor allem Objekte aus der Neuzeit, insbesondere Alltagsgegenstände des 19. und 20. Jahrhunderts, anschaulich präsentiert im 2016 fertiggestellten Schaudepot im Untergeschoß. Hier werden die Museumsobjekte zeitgemäß gelagert und archiviert, sind aber zugleich für Besucher*innen zugänglich.

Die Dauerausstellung im Obergeschoss wird derzeit überarbeitet.  

Einen Schwerpunkt des Museums bilden Objekte und Dokumente aus der ehemaligen Schiffswerft. Zahlreiche Schiffsmodelle dokumentieren die Bedeutung der Werft für die Stadt.
Zudem verfügt das Museum über eine gut sortierte Bibliothek und eine umfangreiche Fotosammlung (Digitalisate).

Wechselnde Sonderausstellungen zur Geschichte der Werft, aktuellen Themen oder Jubiläen sowie Sonderausstellungen von zeitgenössischen Künstler*innen bieten immer wieder Gelegenheit neues kennenzulernen und die Geschichte Korneuburgs neu zu erleben.

Sonderausstellungen

Sonderausstellung

„Lernen auf der Werft. Geschichte(n) der Lehrwerkstätte“


Die Ausstellung „Lernen auf der Werft. Geschichte(n) der Lehrwerkstätte.“ als Sonderausstellung des Museumsvereins basiert auf dem GFF-Forschungsprojekt „Industriekultur im Dialog“ und wurde in Kooperation mit der Universität für Weiterbildung Krems, Zentrum für Kulturen und Technologien des Sammelns, erstellt.

Die ehemalige Schiffswerft Korneuburg prägt seit 1852 das Bild und ein Stück weit auch die Identität der Stadt Korneuburg. Nach ihrer Schließung 1993 gelangte ein Teil der Objekte und Dokumente, die mit der Werftgeschichte in Zusammenhang stehen, in das Stadtmuseum. Die umfangreiche Sammlung von Schiffsmodellen, Textilien, technischen Geräten, Fotos und Urkunden wurde erst zu kleinen Teilen von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtmuseums näher erfasst. Seit September 2023 wird dieses Forschungsthema dank der Finanzierung der Gesellschaft für Forschungsförderung Niederösterreich endlich aufgearbeitet. Im Mittelpunkt steht die Lehrwerkstätte. Im ersten Projektjahr wurden rund 600 Objekte und Archivalien erfasst und inventarisiert, 16 Zeitzeug:innengespräche geführt sowie intergenerative Workshops während einer Projektwoche mit dem Kooperationspartner BHAK Korneuburg und ehemaligen Werftmitarbeiter:innen durchgeführt.

Die Ausstellung zeigt Auszüge aus dem Forschungsprojekt und Objekte aus der Lehrwerkstätte. Damit verbunden sind auch viele Geschichten der Menschen selbst, die durch Audioaufnahmen in der Ausstellung zu hören sind.